17. Juni

 

Ärztliches Symposium /

Fachveranstaltung

 

14 Pkt. LÄK/BW

 

 

 

 

Erfahrungslernen in

integrativen Konzepten

„Theorie und Praxis“

Fortbildung zum Kennenlernen der Klinikkonzepte für Ärztinnen / Ärzte, Psycho­loginnen / Psychologen, Psychotherapeutinnen / Psychotherapeuten, Care-ManagerInnen / -Manager.

 

Die Fortbildung ist mit 14 Punkten der Landesärztekammer
Baden-Württemberg bewertet und von den Schweizerischen Fachgesellschaften (SGPP / SAPPM) als Kernfortbildung anerkannt. Die deutschen Ärztekammerpunkte werden Ihnen den Bedingungen der Schweizerischen Fachgesellschaften 
entsprechend anerkannt.

 

Sie reisen am Freitagabend bis 19.00 Uhr oder Samstag­morgen
bis 9.00 Uhr an der Klinik an.


Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen!

Freitag, 16.06.2017  

19.00 Uhr

 

Come together

Begrüßung / Einführung
Prof. Dr. med. Kilian Mehl (Klinik Wollmarshöhe)

 

Imbiss und Atmosphäre

 

Samstag, 17.06.2017  

9.00 Uhr

 

Theorie und Praxis erfahrungsorientierter Methoden in integrativen Konzepten / Vorträge und Kurzfilme 

 

11.30 Uhr

 

Einführung in die Workshops:


• Hochseilgartenbegehung
  (einzige Möglichkeit während des Symposiums)
• Niederparcoursbegehung
• Therapeutisches Bogenschießen
• Qi Gong / Achtsamkeit
• Mental Excellence-Konzept /
  Mental Excellence Movement (MEM)

 

13.00 Uhr Mittagspause - Imbiss und Atmosphäre
ab 14.00 Uhr

 

Sie können an diesem Nachmittag zwei der 
fünf Workshops belegen.

 

19.00 Uhr

 

Diskussion, Abschluss

 

20.00 Uhr Gemeinsames Abendessen / Austausch

Inhalte

Vorträge  

 

9.00 Uhr

Theorie und Praxis erfahrungsorientierter Methoden in integrativen Konzepten

 

 

Wie wir in einer Studie an 247 Patienten untersuchen konnten*, ist erfahrungsorientierte Therapie sehr wirksam. Seit vielen Jahren erforschen und entwickeln wir die Erfahrungsorientierte Therapie und tauschen uns in unzähligen Ärztefortbildungen mit Kolleginnen und Kollegen aus. Zum Symposium erscheint hierzu das Buch „Erfahrungsorientierte Therapie“ von Prof. Mehl et al im 

Springer-Verlag.


Wir möchten gerne, dass Sie selbst diese Erfahrungen machen können. Verschiedene Formen des Vorgehens können Sie in dieser Fortbildung in Theorie und Praxis kennen lernen.
Außerdem beschäftigen wir uns an diesem Wochenende mit neurobiologischen, evolutionsbiologischen und gesellschaftlichen Hintergründen.

 

* Mehl, K., & Wolf, M. (2008). Erfahrungsorientiertes Lernen in der Psycho­­­therapie. Evaluation psychophysischer Exposition auf dem Hochseit im Rahmen eines multime­thodalen stationären Behandlungskonzeptes. Psychotherapeut, 53, S. 35 – 42. dol: 10.1007/s00278-007-0569-3.

 

Workshops

 

 

Hochseilgarten

 

 

Der Hochseilgarten ist das Mittel der Wahl für individuumsrelevante Anliegen und die Entwicklung der Persönlichkeit. Der erste Klinikhochseilgarten (auch einer der ersten im deutschsprachigen Raum) auf der Wollmarshöhe wurde Mitte der 90er Jahre mit der Firma faszinatour gebaut.
Hier wurden auch Studien bezüglich Wirkimpulsen des Erfahrungslernens und erfahrungsorientierter Therapie durchgeführt. 


Das moderne Nachfolgemodell „infer: 2“ basiert auf inhaltlichem und technischem Wissen der Wollmarshöhe und der Konstruktionsfirma faszinatour. Wer ausprobieren will, braucht keinerlei sportliche oder tech­nische Vorerfahrungen.


Themen: Wahrnehmen, mit Emotionen umgehen, Ziel, Risikoempfindung, Komfortzonenmodell, Bewätigungserfahrung, Handeln als positives Prinzip, u.v.m.

 

Erfahrungslernen auf dem

Niederparcours

 

 

Das Mittel der Wahl bei sozialrelevanten Dingen, also dem Leben in der Gemeinschaft und der Interaktion zwischen uns, ist der Nieder­parcours. Hier erfährt man spielerisch wichtige Dinge über sich und die Gemeinschaft spielerisch bei Übungen unter fachlicher Anleitung.


Themen: Team, Führen, Führen lassen, Kooperation, Kommunikation, u.v.m.

 

Therapeutisches Bogenschießen

 

 

Therapeutisches Bogenschießen ist ein vielversprechendes Medium im therapeutischen Setting. Das Therapeutische Bogenschießen ist eine  Form der erfahrungsorientierten Therapie mit konkreter, vor allem körperlicher Erfahrung und konfrontiert unmittelbar mit sinnlich erlebter Realität. Es nutzt das 
Potenzial therapeutischer Beziehung und Kommunikation, um eingeschliffene kognitive Muster zu verändern.


Beim Therapeutischen Bogenschießen ergeben sich  Themen wie Konzentration auf das Notwendige oder Wesentliche oder es geht um  Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, den Umgang mit Emotionen und damit zusammenhängenden motorischen Handlungen, Interaktionsprozessen.


Es geht um Intuition und das eigene Gefühl, dem man vertrauen kann, und um einen ausgeglichenen Zustand zwischen Denken, Fühlen und Handeln. Der Schwerpunkt kann auch auf der körperlichen Ebene gesetzt werden, wenn es um Haltung, aufrechten Stand, Atemtechnik, Spannung oder Entspannung geht.

 

Qi Gong / Achtsamkeit

 

 

Achtsamkeit ist eine Geisteshaltung, die ihre Wurzeln in der buddhistischen Lehre hat. Sie beinhaltet zu lernen, ganz im Hier und Jetzt verhaftet zu sein, mit einer tieferen Wahrnehmung die Dinge zu realisieren, wie sie sind, und sie wohlwollend und wertfrei zu akzeptieren.


Qi Gong ist eine Methode, Achtsamkeit zu üben, zu kultivieren. Des Weiteren sollen die drei wesentlichen Säulen Bewegung, Atmung und Vorstellungskraft / Geisteshaltung in Einklang gebracht und geübt werden. 

 

 

Mental Ecellence Movement

 

 

In kombinierten Bewegungs-, Koordinations- und mentalen Übungen werden höhere Hirnleistungen ganzheitlich trainiert. Ziel ist es dabei, die Balkenverbindungen zwischen den beiden Gehirnhälften, wie auch die Verbindungen zwischen verschiedenen funktionalen Gehirnarealen zu verstärken und dadurch zu einer besseren Vernetzung im Zentralnervensystem beizutragen. Auch das allgemeine Aktiviertheitsniveau des Gehirns lässt sich dadurch sehr gut steigern.


Die Übungen sollen Spaß machen, haben spielerischen Charakter und erfordern gleichzeitig ein erhöhtes Maß an Konzentration, Geschicklichkeit, Koordinationsvermögen und Multitasking.


Themen: Ganzheitliches Gehirntraining, Konzentrationstraining, Koordinationstraining, Vernetzung

 

 

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